
Spieglein Spieglein
Lithografien und Linolschnitte
Zeichnungen
Malerei
Unterschiedliche Abmessungen
2012-2025
In Spieglein Spieglein verwandelt Susan Mézquita den Spiegel in einen symbolischen Raum, in dem Identität, Erinnerung und Zugehörigkeit miteinander verwoben sind. Durch Zeichnung, Malerei und Druckgrafik entwickelt sie eine Bildsprache, in der das Mädchen und die erwachsene Frau nebeneinanderstehen und jeweils in einen stillen Dialog mit ihrem eigenen Spiegelbild treten.
Die Spiegel – verziert mit floralen Mustern, goldenen Ornamenten oder durch Stacheldraht gebrochen – verweisen sowohl auf ihre historische Materialität als auch auf die gegenwärtigen Spannungen karibischer Städte. In diesen Arbeiten setzt sich Mézquita mit ihrer Rolle als Mensch, als Künstlerin und als Frau auseinander und fragt danach, wie wir uns betrachten und wie wir unsere Identität formen.
Die Serie verbindet Reflexe und Reflexionen: Jede Arbeit wird zu einem visuellen Monolog, in dem sich Träume, Sehnsüchte und die migrantische Erfahrung überlagern. So wird Spieglein Spieglein zu einer Meditation über Identität und Zugehörigkeit in einer Welt, die sich unaufhörlich wandelt.


























